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Unsere Argumente

Unser Bürgerbegehren mit der Abstimmungsfrage:

Sind Sie dafür, dass die Aufstellungsbeschlüsse für die Errichtung des Stand Alone Batteriespeichers in der Gemarkung Schwochel, südl. der Ortschaft Schwochel, westl. der Straße "Lübker Weg" und nordwestl. der Ortschaft Böbs vom 19.05.2026 aufgehoben wird?

Fakten und Argumente für unser Bürgerbegehren:

  • PV Gesamtfläche Ahrensbök:
    670 ha
    7% der Gemeindefläche, 5% mit Paneele überbaut
    (Bund empfiehlt 0,5% Freiflächenanlagen!)
  • Gesamtfläche Schwochel:
    86 ha eingezäunte Fläche
    56 ha Paneele
    0,5 ha Umspannwerk
    1,2 ha Speicherfläche
  • Gesamtfläche Dunkelsdorf:
    200 ha eingezäunt
    30% der Gemeindefläche
  • Gerechte Verteilung der Flächen und der dazugehörigen Speicheranlagen
  • Bewusstsein für den ganzheitlichen Umfang der PV-Maßnahmen in der Gemeinde
  • Beachtung der Auswirkungen auf unsere Kulturlandschaft
  • Verstand und Geist für den Umgang mit unserer Natur und dem Lebensraum unserer Wildtiere
  • Größter Batteriespeicher in Norddeutschland mit geplanten 144 Containern
  • Schwochler Batteriespeicher wird Knotenpunkt für mindestens 8 Solarparks (Barghorst, Barkau, Holstendorf, Obersteenrade, Sarkwitz, Schwienkuhlen und Schwochel) und ggf. noch mehr lt. Julian Brede soll noch Windkraft angeschlossen werden.
  • Lärm
    • Dauerlärm am Tag direkt am Speicher: bis zu 90 dB
    • Dauerlärm am Tag an der Wildquerung: bis zu 75 dB
    • Dauerlärm am Tag für Schwochel / Vorwerk Neuhof: bis zu 50 dB
    • Dauerlärm nachts direkt am Speicher: bis zu 65 dB
    • Dauerlärm nachts an der Wildquerung: bis zu 60 dB
    • Dauerlärm nachts für Schwochel / Vorwerk Neuhof: bis zu 35 dB
    • Das sind max. Werte, die auch für Industrie- Innenstadt- und Autobahngebiete gelten!
    • Dauerlärm verursacht Schlaf-/Konzentrations- und Lernstörungen, vor allem bei Kindern
    • Stand jetzt: Umgebungslärmfrei!
    • 35 dB sind lauter als ein moderner Kühlschrank und das die ganze Nacht in Schwochel und Vorwerk Neuhof
    • Keine Erläuterungen zu Wind- und Topografiegefällen der Umgebung
    • Naherholungsgebiet der Bürger/-innen für Spaziergänge und Radfahren
    • Bewohner/-innen sind diejenigen der "Ruhesuchenden", nehmen fehlende öffentliche Verkehrsmittel, Einkaufsgelegenheiten, Schulen, KiTas und mangelhafte Handynetz in Kauf, um naturnah und ruhig zu wohnen und zu leben
  • Tourismus wird beeinträchtigt, siehe Jakobsweg, Weitblick vom "Lübker Weg" von Neustadt bis Travemünde
  • Gutes Ackerland 60-70 Bodenpunkte geht verloren
  • Pro Hektar Ackerland Verlust von mehr als 7000kg Getreide pro Jahr
  • Durch Flächenverlust weniger regionale Lebensmittel
  • Verbrauch von unwiederbringlichem Grundwasser! Durch moderates Klima können wir noch Ackerbau ohne Bewässerung betreiben, im Osten und Süden müssen Felder bereits häufig bewässert werden
  • Ackerland wird in großen Teilen zu versiegelter/überbauter Fläche umgewandelt
  • Zerstörung des Landschaftsbildes unserer Heimat
  • Vorbelastung:
    • Biogasanlage Böbs mit entsprechendem Anbau auf Ackerflächen
    • hohe Konzentration von Windparks
  • Gebiet der sehr streng geschützten Feldlerche - Ausgleichsfläche ca. 15km entfernt
  • Seeadlerschutzgebiet
  • Wildrouten von Damwild und Schwarzwild werden erheblich beschränkt und gestört
  • Wenn Damwildrouten nicht mehr genutzt werden, kann es langfristig zu Genarmut und Inzucht kommen. Kommt bereits beim Rotwild in Schleswig-Holstein vor
  • Jagdliche Ausübung wird erschwert durch erhöhte Wildunfallgefahr durch die Korridorleitung des Wildes auf Straßen, vor allem L184, Hauptverkehrsstraße noch Lübeck
  • Es entsteht viel nicht bejagbare Fläche in den Revieren, so dass die Jagdpacht unverhältnismäßig aufwendig und teuer wird
  • Jagdreviere werden zerstückelt
  • Eigenjagden leiden unter hohem Wertverlust
  • Wildschäden der angrenzenden Acker- und Forstflächen wird sich erhöhen, so dass auch hier die Jagdpacht erschwert wird und ggf. nicht mehr leistbar wird